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 (Neu, am Ende dieser Seite  >   Meine Vorfilterung                                  

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                                            How much is the fish?
Meine Annäherung an Karashigoi 

Da sitze ich so....... an meinem PC.......... und klicke mich so ....durch´s  www.
Von einem Koi-Händler zum Nächsten. Mal schauen ob es etwas Neues gibt. Und dann. Uups!

Da können einem schon mal die Gesichtszüge entgleisen.
Kann nicht sein!   Einfache Karashigoi?  Und sollen mehr als 3000,- € kosten! Jetzt spinnen SIE total.  Spontan gedacht,   ein klarer Fall von Abzocke.

Das man für sehr gute  Koi, in einer der Standard – Zuchtformen manchmal Unsummen abdrücken muss, habe ich im Laufe der Jahre ja schon eingesehen/erkannt.
Einen 1A Kohaku,  zum Beispiel,  oder einen Tancho, produziert man auch in Japan nicht mal eben so. Nur sehr wenige Fische  bestehen die wohl bekannten Auswahlkriterien. Bis die dann in Europa angekommen sind, vergehen schon ein paar Euro und die Händler schlagen dann auch noch ein paar Prozeeehntchen auf. ;-)     Alles fair, alles fein.

Aber die Karashigoi? Senfgelb in ihrer Farbe und als Schuppen-, Zeilen-,  oder Leder-karpfen gezogen, sind sicherlich leicht zu produzieren, urteilte ich, mal eben so... für mich. Vielleicht haben SIE ja zufällig einen neuen, reinerbigen Karpfen hervorgebracht? Einen Senfkarpfen.

Foto ist von Ralf Fauler. Danke Dir für dieses Foto  ( Hast noch ein Bild von einem scharfen Senfkoi?)


Weiter im Text.
Hinnerk: „Geh mal in die Koiforen und wirble etwas Staub auf.“    Das funktioniert immer, wenn man Hinweise sammeln will.
Und, es hat mal wieder funktioniert.

Hier gebe ich mal ein paar Antworten wieder.

Martin Kammerer:

       Hallo Jörg, 

nein, sie sind nicht reinerbig, wie alle anderen Koivarietäten auch nicht. 
Die Zucht ist ausgesprochen schwierig, was begründet, dass Konishi der einzige ernstzunehmende Züchter hierfür ist

    Liebe Grüße
      Martin


Nenja71:

       Hallo
Soweit ich richtig informiert bin, züchtet Konishi seine Karashis aus einem weiblichen
Akame Kigoi Doitsu und einem männlichen beschuppten Chagoi. Beide Tiere sind ca.90cm gross.
Ob dann da ausschliesslich nur senffarbene Karashis rauskommen, weiss ich nicht.
Gesehen hab ich allerdings auch schon braune Karashis.

      LG Heike

Sakura:

Hallo Jörg
Ich glaube nicht das alle Nachkommen die selbe Färbung aufweisen werden.
Schon aus dem Grund das Karashi eigentlich eine Kreuzung aus Chagoi und Kigoi sind.
Je nach dem wie der Züchter seine Zuchtlinie aufgebaut hat dürfte da von jedem was dabei sein.
Im ungünstigstem Falle gibt es eine Aufspaltung, dann sind keine Karashi dabei.
Probiers einfach mal aus.
Wenn Kohaku raus kommen hast du was falsch gemacht.
Gruß Thomas

koisearch
.....Karashigoi sind derzeit eine (willkürliche) Mischung aus 2 anderen Koivarietäten. Es ist bisher keine anerkannte eigene Varietät. Karashi heisst (nach Langenscheidt): "(scharfer) Senf" Karashigoi sind also senffarbige Koi. Wir dürfen uns die Farbe des Senfes genauso vorstellen, wie er bei uns aussieht....

      Genug der Zitate.     Danke Allen für die Antworten! 

Da lag ich wohl zu 100% daneben. Macht nichts. Wieder etwas gelernt.
Über die aktuellen Preise müssen wir freilich noch einmal reden.

Ich glaube, ich hole mir mal so ein sanftes, interaktives Koile.  Seinen Rufnamen hat Er/Sie jedenfalls schon.                            > Händlmaier`s <

 


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                Etwas zu meinem Teichfilter, der Vorfilterung, Fadenalgen, u.s.w.






















Der Teich liegt in einem Südhang, oberhalb eines Waldgebietes.
Pralle Sonneneinstrahlung, gemessen am Wasserkörper eine zu große Oberfläche, viele Fischle und viel Futter, Teile der Randbefestigung und Wasserfall zu Teilen aus Kalksteinen, 2/3 der 35000 Liter bestehen aus hartem Leitungswasser, eine Seerose und wenige Pflanzen am Rand, 2x Bodenabläufe und ein Skimmer. Unterhalb der Wasseroberfläche ist kein Kies, nur die nackte Folie und ein lichter, dünner Faden-Algenrasen welcher die Sicht auf die sch.... Folienfalten behindert. Und ich möchte, dass es so bleibt! Habe hier 4 große Filterkammern installiert. In der Ersten passiert die Vorfilterung und dies ist auch meine Testkammer. Hier habe ich schon mit verschiedenen Materialien in unterschiedlichen Anordnungen Filterungsversuche unternommen. Dahinter befinden sich die drei Bio-Kammern mit Belüftung. Zwei Pumpen der neueren Generation sorgen für Bewegung im Umlauf der Schwerkraftanlage. (Eine bringt durch einen 90mm Zulauf ca.18000ltr und eine weitere 8000ltr. Letztere nur, wenn es plätschern soll)
Meine jetzige, sehr einfache Vorfilterung funktioniert endlich sehr gut. Nahezu der gesamte `Dreck` bleibt in der Vorfilterung hängen. Ich habe wenig Arbeit damit und  die Materialkosten sind kein Thema. Nun speziell etwas zu den Algen/Fadenalgen: Wenn der Algennachwuchs sich auf den Weg macht, gelangt ein großer Anteil zunächst einmal in Hinnerk´s Vorfilterung und lernt dort permanent andauernde, starke UVC Bestrahlung (Tauchstrahler) kennen. ( Also d.h., kein UVC-Blitzlicht in einem Vorbeiflug in zu dünnem Röhrchen) Wenn lütt Alge/Fadenalge den feinmaschigen Vorfilter nicht unmittelbar und auf dem kürzesten Weg passieren kann, dann war es das für die `Kleine`. Ich meine, dass es auf genau diese Weise bei mir funktioniert. Die Nährstofflieferanten werden sicher zurück gehalten, der `Fadenalgenbasis` geht bald die Kraft aus und der Nachwuchs wandert auf meinen Kompost. Wenn sich, wie im Jahr 2006/2007, ein Gleichgewicht eingestellt hat, reduziert sich mein Zeitaufwand für die Reinigung der Vorfilter auf etwa ein Stündchen pro Woche. Die Bakterien in den anderen Kammern sehen mich max. zweimal im Jahr, seit ich diesen Vorfilter habe.






































Hier noch eine Aufnahme die die Vorfilter-Bestandteile zeigt und die Bauanleitung in Stichpunkten.Zwei grobmaschige Kunstoffkörbe mit 110mm Fräsloch am Boden, passende in Trapezform ausgeschnittene Filtermatten für die innere Korbwand und einen Kreisring für den Boden. Mit der Übergangsmuffe stellt man die Verbindung zur Bio- Kammerverrohrung her. Den grobmaschigen kleinen Pflanzkorb habe ich mittig eingelegt, damit die z.T. stark verschmutzten Filtermatten sich nicht vor die Muffe legen können. Es fanden sich auch hin und wieder Kröten/Frösche die den Weg vom Skimmer in die Vorfilterung nahmen. Ohne Pflanzkorb konnte ich die dann ständig aus der nächsten Bio-Kammer pulen.






















Die Vorfilterung 01/2008 wird noch etwas verbessert. Habe schon eine Idee.
03.09.08   Hier ein paar neue Bilder. In diesem Jahr hatte ich mehr Fadenalgen. Dies führte dazu, dass ich meine Vorfilterung häufiger reinigen musste als es mir lieb war. Es galt die lästigen Algen von der Feinfilterung fernzuhalten.  Filterbürsten allein waren dem Ansturm nicht gewachsen. Die Idee hier eine große Japanmatte horizontal, oberhalb der Bürsten einzusetzen, brachte mir die erwünschte Erleichterung.
Die Bürsten und die eingepasste Matte halten alles grobe Material zurück.
So schaut es jetzt aus. Diese Tage teste ich verschiedene Körbe und Materialien um eine bessere Feinfilterung zu erreichen. Im Moment habe ich ein Fliegengitter zwischen den Körben im Einsatz. Ich frage mich nur ob dies zwingend notwendig ist, weil ich meinen Filterbakterien in den nachfolgenden drei Kammern hierdurch alle `feste Nahrung` entziehe. (Wenn ich Fortschritte mache folgt ein weiteres Update auf dieser Seite.)
Im Bild (links) sehen sie meinen Tauchstrahler. Seine effektive `Reichweite` konnte ich damit sicherlich verbessern.