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                         Meine Selbstbau-Filterbürsten-Reinigungsanlage

Der Einsatz von Filterbürsten ist für mich immer noch eine der günstigen Alternativen zu den neuen Systemen/Vorabscheidern. Wenn die Bürsten richtig angeordnet werden, erreicht man damit durchaus gute Ergebnisse. In der ersten Filterkammer meiner Innenhälterung stecken seit Jahren 26 Stück davon und sie erfüllen ihren Zweck.. Sie haben nur einen bekannten großen Nachteil. Viele Koifreunde werden jetzt zustimmend nicken, wenn ich hier beschreibe welche Sauerei ich regelmäßig, wöchentlich beim putzen der Bürsten angerichtet habe. Nun,  die Details erspare ich Ihnen.  Mit der Zeit ging mir dies dann so was von gegen den Strich, dass ich nach Alternativen suchte.

                   
Das nachfolgende Bild werde ich demnächst durch einen kurzen Film ersetzen. Wenn ich dann mal gelernt habe wie man Filme einstellt.
Man nehme:

-  eine runde Tonne, mit ca. 50cm Durchmesser, möglichst mit einem Deckel       (ich habe nur einen Folienrest und etwas Draht genommen. Sägen/schneiden oder fräsen Sie am Rand der Abdeckung ein Loch, durch das die Bürsten passen)
- einen Hochdruckreiniger mit Fräskopf
- zwei Schrauben, zur Sicherung/Rückhaltung der Austrittsdüse
- ggf. einen ¾“ Schlauch oder ein Rohr zur Kanalisation des Abwassers
- Bindedraht, um den Griff und den Auslöser des Reinigers zu fixieren

Mehr nicht.

Bei mir steht die Tonne über einem Bodenablauf. Somit musste ich nur ein Loch in den Tonnenboden fräsen um einen Ablauf zu erhalten. Man kann das Schmutzwasser aber auch seitlich, mit etwas Gefälle, über Rohr oder Schlauch ableiten.


Wasser marsch.

Bürste langsam rein, halbe Drehung, Bürste raus – und fertig.  Kein Spritzwasser und kein Dreck im näheren Umfeld. So geht es sehr schnell und gründlich.


Und - das geht auch im feinen Zwirn. Mit einer Hand.